Kitezone Langeoog

Kitezone / Revier

Das Kitesurfen am Langeooger Strand ist durch die zuständige Nationalparkverwaltung geregelt.

Der grüne Bereich ist die für Kitesurfer erlaubte Zone. Das Bild ist bei Hochwasser im Juni 2020 entstanden. Die Kitesurfzone fängt am Übergang Hunpad an in einer gedachten Linie Richtung Nordwest und endet am Übergang für Reitpferde in einer Ost-West Linie. Der Bereich zwischen Ufer und Sandbank (Priel) ist zu klein geworden für Kiter. Man sollte nicht damit rechnen, darin mit dem Kite üben zu können. Das kleine Eck wird von uns zu Schulungszwecken für Kitesurfen und Windsurfen genutzt. Zu beachten gilt: Das Verlassen der Zone im Priel führt zu empfindlichen Strafen und kann die Erlaubnis fürs Kitesurfen auf der ganzen Insel gefährden.

Das Bild oben zeigt die offizielle Kitesurfzone von Langeoog am Weststrand. Hier ist das Kitesurfen erlaubt. Durch die Versandung im Winter 2019-2020 ist der Bereich innerhalb der Sandbank deutlich kleiner geworden und der Stehbereicht geschrumpft. Es bildet sich bei Niedrigwasser ein großer Flachwasserberich außerhalb der großen Sandbank, geschützt von der nächsten kleineren Sandbank. Sehr gut ist das auf unseren Webcams zu sehen.

Damit Natur und Landschaft, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und das Landschaftsbild nicht mehr als vermeidbar beeinträchtigt werden, gibt es nordwestlich des Weststrandes eine etwa 130 ha große seewärtige Kitesurfzone, die per GPS eingemessen und durch Begrenzungen gekennzeichnet wird.

Das Kitesurfen außerhalb dieser Grenzen, also auch vor den Badestränden der Insel, ist verboten. Die Einhaltung der neuen Auflagen wird streng überwacht und in einem so genannten Monitoring dokumentiert.

Da die Erlaubnis der Inselgemeinde vorerst zeitlich befristet ist, bitten wir alle Kitesurfsportler im eigenen Interesse die neuen Regelungen zu beachten. Verstöße könnten weitere deutliche Einschränkungen zur Folge haben. Für Windsurfer und Sportbootfahrer gilt weiterhin die „Befahrensregelung im Nationalpark Wattenmeer“.

Diese Bild zeigt, wie groß der Priel noch in den Jahren 2017-2018 war. Die Sandbank ist weit an den Strand herangewachsen und der Priel ist somit deutlich kleiner geworden. Dafür wachsen neue Sandbänke von draussen heran.